Wir haben eine Herausforderung angenommen, die ein bisschen speziell war: wir wollten an einem Jedermann-Rennen teilnehmen. Mit einem Rennrad. In Kapstadt. Ziel ist das größte Jedermann-Rennen der Welt: die Cape Town Cycle Tour. Mit durchschnittlich 30.000 Teilnehmern lockt das Rennen begeisterte Radler Mitte März ans Kap der guten Hoffnung. Das bringt ein Problem mit sich: man muss Mitte März austrainiert sein. Also muss man spätestens im Dezember mit dem Training starten. Man kann sehr gut mit dem E-Bike trainieren. Das E-Bike fährt bei Gegenwind, schlechter Witterung und hält einen auch noch im richtigen Herzfrequenzbereich.

Wer im richtigen Herzfrequenzbereich bleibt, gewinnt das Rennen um die beste Kondition

Das Grundlagentraining und die Vorbereitung

Wir haben das Wintertraining ganz bewusst mit dem E-Bike gemacht. Mit dem E-Bike trainieren hilft vor allem bei der Ausdauer: um die aufzubauen muss man viele Kilometer im Grundlagenbereich 1 und 2 fahren. Auf einem Bio-MTB kommt man auch im Winter gut voran. Die Verlockung den Trail zu fahren oder den Hügel hoch zu sprinten ist allerdings hoch. Mit diesem Bio-Bike Training holt man sich mehr Kraft für Hügel, aber die Ausdauer wird deutlich schlechter sein. Wir haben die Vorbereitungsphase in einem Video festgehalten:

Die Vorbereitung zum Rennen

Unsere Ziele für das Rennen

Was hat all das mit dem E-Bike trainieren gebracht? Wir sind an den Start der Cape Town Cycle Tour gegangen. Und der Trainingserfolg? Was wollten wir erreichen? Das Rennen in Kapstadt ist ein Jedermann-Rennen. Die Zeiten werden gestoppt. Und Teilnehmen darf wirklich jeder, auch Tandems, Handräder oder E-Bikes. Und sogar uns haben sie mitgenommen. Drei Biker in ihren „besten Jahren“. Nein, nicht in ihren besten Bike-Jahren, da hätten wir mit Mitte 20 an den Start gehen müssen. Die Strecke verläuft rund um den Tafelberg Nationalpark südlich von Kapstadt. Sie hat eine Länge von 109 km und bringt etwa 1.200 Höhenmeter mit sich. Für das Rennen werden viele Straßen komplett gesperrt. Man hat 8 Stunden Zeit für das Rennen. Wir wollten es in 5 Stunden schaffen.

Das Rennen: die Cape Town Cycle Tour

Das Rennen selbst

Zu dritt sind wir an den Start gegangen und wollten vor allem eins: als Team auch zu dritt wieder ankommen. Deswegen haben wir uns mit 5 Stunden Fahrzeit ein moderates Ziel gesetzt. Die Profis haben das Rennen in knapp 3 Stunden geschafft. Am Renntag selbst hat es geregnet. Auf nasser Strecke war es vielleicht nicht optimal, aber wir konnten damit sehr gut umgehen. Und am Ende ist der langsamste von uns mit 4:30 nicht wirklich langsam gewesen. Die Landschaft während eines Rennens kennen zu lernen, ist auch eine besondere Erfahrung, die uns bleibt. Wir hatten sehr viel Spaß! Und das war das Wichtigste.

Die Kondition mit dem E-Bike aufgebaut

Und der Trainingserfolg durch das E-Bike?

Lohnt es sich mit dem E-Bike zu trainieren? Ganz klares: JA! Das Training hat uns hier im Winter sehr geholfen. Und der Trainingserfolg gibt uns recht. Wir konnten die Tour nicht nur mitfahren – wir waren total entspannt und keineswegs langsam. Kann man auch anders trainieren? Klar. Auf der Rolle zum Beispiel. Aber das muss man mögen. Ich bin selbst bei Null Grad lieber auf dem E-Bike unterwegs gewesen als auf der Rolle. Wer noch mehr lesen möchte, findet hier noch mehr Infos zu dem Abenteuer. Welche Abenteuer habt ihr schon mit Eurem E-Bike erlebt? Schreibt es in die Kommentare.

Mit dem E-Bike trainieren

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